celladın çiçekli maskesi

Dinleyelim:

The Dø – Gonna be sick

(…)
İnce konuşan celladın önüne uzandığımdan beri
deniz kokusu girmiyor, kadın başıma
erkek gibi sahiplendiğim yalnızlığıma.

– Nergihan Yeşilyurt

(Otomatların Marşı, S. 79)

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ich kann dich nicht sehen.

Yüzüne bakmadığımız her insan bir hayalettir.

Yüzüne bakamadıklarımıza gelince, eğer bakamama eylemi (daha doğrusu: bakamama eylemindeki eylemsizlik) körlük, uzaklık vb irade-dışı engellere ve şartlara bağlıysa o kişi yine bir hayalettir, bu sefer bambaşka, daha diri ve canlı bir hayalet. Çünkü irade görmek istemektedir.

Eğer dış engeller olmamasına rağmen bir yüze bakılamıyorsa, o bakılamıyan kişinin (var) olduğundan çok var olmasıyla ilgilidir bu; varlığı fazlasıyla içimize sinmiştir. Bu durumda bakamama eylemi kendi kalbimizle ilgilidir ve ontolojinin dibidir. Çok korktuğumuz, çok sevdiğimiz, veya kendisinden çok utandığımız kişinin yüzüne bakamayışlarımız hep bu yüzdendir. İçimizdeki aşırı varlıkları yüzünden. İrade güçsüzdür.

nicht mehr.

Oysa hiçbir insan bu kadar varlığı hakk etmiyor.
Gerçekten etmiyor..

nie wieder.

Yüzüne kendi irademizle bakmadığımız her insan ölü bir hayalettir.

francis-bacon-three-studies-for-a-self-portrait

Resim: Francis Bacon

Perle werden.

In der Auseinandersetzungslosigkeit mit der Welt liegt ein menschliches Verkommen. Und jede Form der entsagten Liebe lässt das Herz in diese Bucht treiben. Wellen überschlagen sich. Bis irgendwann Ebbe und Flut alle zerbrechlich gewordenen Ufer zerstören. Bis irgendwann der Schaum jeder Welle weh tut. Ein Sichverbergen in der kleinsten Muschel des Meeres nützt da auch nichts. Ein Sandwerden ist unmöglich gemacht. Eine Stimme von ganz oben jagt: „Du musst weiterexistieren!“
– Na gut.

Jetzt ist es an der Zeit, Perle zu werden. Und der Welt und den Wellen standzuhalten. Kraftvoll, stark und elegant.

Rein

„…Es nützt vielleicht nichts, daß ich nun auf Ihre einzelnen Worte eingehe; denn was ich über Ihre Neigung zum Zweifel sagen könnte oder über Ihr Unvermögen, das äußere und innere Leben in Einklang zu bringen, oder über alles, was Sie sonst bedrängt -: es ist immer das, was ich schon gesagt habe: immer der Wunsch, Sie möchten Geduld genug in sich finden, zu ertragen, und Einfalt genug, zu glauben; Sie möchten mehr und mehr Vertrauen gewinnen zu dem, was schwer ist, und zu Ihrer Einsamkeit unter den anderen. Und im übrigen lassen Sie sich das Leben geschehen. Glauben Sie mir: das Leben hat recht, auf alle Fälle. Und von den Gefühlen: Rein sind alle Gefühle, die Sie zusammenfassen und aufheben; unrein ist das Gefühl, das nur eine Seite Ihres Wesens erfaßt und Sie so verzerrt…“

– Rilke